Kulturhistorische Zinnfiguren

Zinnfiguren
Zinnfiguren
(Bild: Zinnfigurenfreunde Burg e.V.)

Die Geschichte der Zinnfiguren begann bereits im antiken Griechenland. Kinder aus wohlhabenden Familien spielten mit filigran gearbeiteten Figuren, Feldherren,  berittenen Kriegern und Fußsoldaten aus Zinn. Im Laufe der Zeit erlebte die Zinnfigur einen Wandel vom kunsthandwerklichen Ausstellungsstück über das preiswerte Massenspielzeug zur kulturhistorischen Figur. Die historischen Themen erstrecken sich dabei von den Dinosauriern über Napoleon bis hin zur Mondlandung. In Burg ist die Geschichte der Zinnfigur eng mit Graveuren, Herausgebern und Mitbegründern der Sammlergruppe Fritz Menz und Max Brand verbunden.

Die Zinnfigurenfreunde Burg e.V. zeigen auf 200 m² Ausstellungsfläche über 25 Dioramen, u. a. die Belagerung der Stadt Burg durch Kaiser Otto IV. im Jahr 1215 oder das Gefecht bei Möckern am 5. April 1813 sowie Exponate zur Geschichte der Zinnfigur. Besucher können den Vereinsmitgliedern über die Schulter schauen, wenn den silbrig glänzenden Figuren mit Pinsel und Farbe Leben eingehaucht wird. Bei Interesse kann das Bemalen der Figuren selbst ausprobiert werden. Selbstverständlich können Zinnfiguren käuflich erworben werden.

Öffnungszeiten:

Zinnfigurenausstellung der Zinnfigurenfreunde Burg e.V.- jeden Sonntag von 10:00 bis 12:30 Uhr in der Zerbster Straße 28 in Burg. Der Eintritt ist frei.